Bei diesem Verfahren wird das durch die Laser-Technologie (light amplification by stimulated emission of radiation = Lichtverstärkung durch angeregte Aussendung von Strahlung) erzeugte heiße Strahlenbündel scharf auf das Material fokussiert, sodass auf eine sehr kleine Fläche eingedrungen und ein flächenmäßiges Schmelzen hervorgerufen wird. Durch Justieren der Stärke des Laserstrahlenbündels können hochsensible Resultate erzielt werden.

Hierbei erleiden das Hauptmaterial und die Ausstattung (Kühler in den Gussformen usw.) keinerlei Schäden und nach der Bearbeitung wird eine glatte, eine beinahe glänzende Oberfläche erhalten. Es ist auch ein Anschweißen und Füllschweißen gegen Abtragung (Abrasion) und für eine Durchschlagfestigkeit möglich. Viele Werkstücke, bei denen mit sonstigen Methoden ein Schweißen sehr schwer ist, können mit diesem Verfahren ohne weiteres geschweißt werden.

Wenn erwünscht können durch Verwendung von Drähten mit geeigneter Legierung Oberflächen mit einer Härte bis 64 HRC erreicht werden. Mit dem Laser-Schweißverfahren können produktionsbedingte Fehler behoben, deformierte, abgeriebene, gerissene Materialien und Gussformen repariert wurden und im Design beliebig verändert werden. Mit dieser Methode ist es auch möglich, sehr dünne Materialien anzuschweißen und Sonderprodukte anzufertigen. Reparaturen mit anderen Methoden führen dazu, dass sich die chemische Struktur der Werkstücke ändert und sich somit die Produktqualität verschlechtert. Aufgrund der weitentwickelten Technologie des Laser-Schweißens wird die Materialstruktur nicht verändert, keinen hohen thermischen Auswirkungen ausgesetzt und es treten keine Farbänderungen ein. Mit einer Genauigkeit von ± 0.001 ist die Reparatur und Herstellung von sensiblen Teilen möglich. Mit dieser Genauigkeit werden die Nachbearbeitungskosten minimisiert und das Schweißen verschiedenartiger Materialien möglich.

Das Laser-Schweißverfahren liefert mit diesen und weiteren Eigenschaften an den Stellen, an denen  andere Schweißverfahren unzureichend sind, sehr gute Ergebnisse. Bei der Verarbeitung sind Zusatzmetalle nur fachgerecht zu bestimmen. Wenn die Verwendung von Zusatzdrähten erforderlich ist, sollten nur für das betreffende Material geeignete Zusatzdrähte benutzt werden.